Niedriger Blutdruck hoher Puls – Ursachen Symptome Behandlung von Hypotonie und Tachykardie

17. Mai 2019
Blutdruck und Puls MessungUrsachen für niedrigen Blutdruck mit hohem Puls

„Niedriger Blutdruck hoher Puls“ ist eine nicht selten selbst erstellte Diagnose, die viele Menschen in Panik verfallen lässt. Oft sind die Ursachen für erhöhten Puls in Verbindung mit niedrigem Blutdruck harmlos und temporär. Doch halten der Zustand und die Symptome an, vor allem bei rasendem Pulsschlag und Ohnmachtsgefühl, sollte schnell gehandelt werden.

Blutdruck und Puls werden bei Routineuntersuchungen gemessen. Aber was bedeuten die Ergebnisse und welchen Einfluss haben diese auf die Gesundheit? Wann ist der Puls zu hoch (Tachykardie) und der Blutdruck zu niedrig (Hypotonie)?

Erfahren Sie mehr über die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von niedrigem Blutdruck mit hohem Puls. Wann Sie dringend zum Arzt sollten und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Niedriger Blutdruck hoher Puls – Was bedeutet das?

Niedriger Blutdruck, auch bekannt als arterielle Hypotonie, ist im Vergleich zu Bluthochdruck selten bedrohlich. Ein niedriger Blutdruck tritt sehr häufig auf und wirkt sich in der Regel positiv auf Herz und Kreislauf aus.

Allerdings kann ein zu niedriger Blutdruck zu Schwindel, Müdigkeit und Ohnmacht führen, insbesondere wenn er mit einem hohen Puls oder Tachykardie einhergeht.

Orthostatische Hypotonie tritt häufig bei Menschen auf, die länger stehen oder plötzlich aufstehen. In diesen Fällen kann eine Wechseldusche helfen, um den Kreislauf anzuregen und den Blutdruck zu erhöhen. Es ist auch wichtig, regelmäßig den Blutdruck zu messen und bei länger anhaltenden Symptomen einen Arzt aufzusuchen.

Ursachen für niedrigen Blutdruck bei gleichzeitig hohem Puls

Es gibt verschiedene Ursachen für niedrigen Blutdruck bei hohem Puls, darunter:

  • Essentielle Hypotonie: Dies ist die häufigste Form von niedrigem Blutdruck und tritt auf, wenn die Blutdruckwerte dauerhaft niedrig sind, ohne dass eine erkennbare Ursache vorliegt. Die essentielle Hypotonie wird oft vererbt und tritt bei jungen schlanken Frauen und Mädchen in der Pubertät auf.
  • Orthostatische Hypotonie: Dies tritt auf, wenn der Blutdruck sinkt, wenn man aufsteht oder eine stehende Position einnimmt. Es kann auch bei längerem Stehen oder in Stresssituationen auftreten. Das Blut sammelt sich in den Beinen, was zu einem Abfall des Blutdrucks führt.
  • Dehydration: Wenn Sie nicht genug Wasser trinken, kann dies zu niedrigem Blutdruck und hohem Puls führen, da das Blut dicker wird und schwerer durch die Blutgefäße fließen kann.
  • Herzprobleme: Eine Herzinsuffizienz oder ein unregelmäßiger Herzschlag können zu niedrigem Blutdruck und hohem Puls führen.
  • Nebenwirkungen von Medikamenten: Einige Medikamente, wie z.B. Antidepressiva oder blutdrucksenkende Medikamente, können niedrigen Blutdruck und hohen Puls verursachen.
  • Hormonelle Probleme: Eine Schilddrüsenunterfunktion, Nebenniereninsuffizienz oder Diabetes können auch zu niedrigem Blutdruck und hohem Puls führen.

Es ist empfehlenswert, die genaue Ursache von niedrigem Blutdruck und hohem Puls von einem Arzt zu ermitteln, um eine geeignete Behandlung zu finden. Wenn Sie länger anhaltende Symptome haben, sollten Sie in jedem Fall einen Facharzt aufsuchen.

Welche Probleme können in Zusammenhang mit Hypotonie und Tachykardie auftreten?

Ein niedriger Blutdruck bei gleichzeitig hohem Puls kann unterschiedliche Auswirkungen auf den Körper haben. Zum einen kann es zu einem schlechten Allgemeinzustand führen, da der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Betroffene klagen oft über Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Leistungsschwäche.

Auch Schlafstörungen können durch den niedrigen Blutdruck und den hohen Puls begünstigt werden. Es kann schwer fallen, einzuschlafen oder durchzuschlafen, da der Körper unruhig ist und das Herz stärker schlägt.

In manchen Fällen kann der niedrige Blutdruck auch zu Schwindel oder gar Ohnmachtsanfällen führen. Besonders bei stehenden Tätigkeiten oder plötzlichem Aufstehen kann es zu einem starken Blutdruckabfall kommen, der dazu führt, dass das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird.

Die Folge kann eine kurzzeitige Bewusstlosigkeit sein, die in manchen Fällen sogar zu Stürzen oder Verletzungen führen kann. Deshalb ist es wichtig, bei anhaltenden Beschwerden in diesem Bereich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und mögliche Ursachen abklären zu lassen.

Tachykardie und/oder Hypotonie – was tun?

Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Mineralstoffen und Kortisol ist, kann dazu beitragen, den Blutdruck zu stabilisieren und Tachykardie zu vermeiden. Salzreiche Lebensmittel wie gepökeltes Fleisch und salzige Snacks können ebenfalls hilfreich sein, um den Blutdruck zu erhöhen.

Regelmäßige körperliche Aktivität, wie Radfahren, Spazierengehen oder Tanzen, kann auch dazu beitragen, den Kreislauf langfristig zu stärken.

Bei Schlaflosigkeit und Ein- und Durchschlafproblemen, die aufgrund von niedrigem Blutdruck und Tachykardie auftreten können, ist es wichtig, einen gesunden Schlafrhythmus aufrechtzuerhalten und Stresssituationen zu vermeiden.

Die Überwachung des Blutdrucks und die Anwendung von Blutdruckmessgeräten können auch dazu beitragen, niedrigen Blutdruck und Tachykardie zu kontrollieren und die Gesundheit von Herz und Gefäßen zu erhalten.

Hausmittel die bei niedrigem Blutdruck und hohem Puls helfen können

Hausmittel und Empfehlungen für Menschen mit niedrigem Blutdruck und hohem Puls:

  • Regelmäßige Bewegung: Radfahren, Spazierengehen, Joggen, Wandern, Tanzen, Gymnastik und Schwimmen können den Kreislauf langfristig anregen und Symptome wie Müdigkeit oder Schwindel reduzieren.
  • Wechselduschen: Eine Kalt-Warm-Dusche am Morgen kann den Kreislauf anregen und die Durchblutung fördern.
  • Ausgewogene Ernährung: Eine Ernährung, die reich an Mineralstoffen und Kortisol ist, kann dazu beitragen, den Blutdruck zu stabilisieren und Tachykardie zu vermeiden. Salzreiche Lebensmittel wie gepökeltes Fleisch und salzige Snacks können ebenfalls hilfreich sein, um den Blutdruck zu erhöhen.
  • Gesunder Schlafrhythmus: Eine ausreichende Menge an Schlaf und die Vermeidung von Stresssituationen können dazu beitragen, den Blutdruck und Puls zu regulieren.
  • Überwachung des Blutdrucks: Die Verwendung von Blutdruckmessgeräten und die regelmäßige Überwachung des Blutdrucks können dazu beitragen, niedrigen Blutdruck und Tachykardie zu kontrollieren und die Gesundheit von Herz und Gefäßen zu erhalten.
  • Medikamente: In einigen Fällen können auch Medikamente verschrieben werden, um den Blutdruck und Puls zu regulieren. Es ist jedoch wichtig, dies mit einem Arzt zu besprechen.

Mögliche Vorerkrankungen die zu niedrigem Blutdruck und hohen Puls führen können

Niedriger Blutdruck hoher Puls kann eine Folge von bereits bestehenden Beschwerden und Erkrankungen sein. Im folgenden einige mögliche Ursachen und Gründe für Hypotonie bei gleichzeitiger Tachykardie.

Schilddrüsenunterfunktion

Schilddrüsenprobleme, wie eine Überfunktion oder Unterfunktion, können zu hohem Blutdruck und niedrigem Puls führen. Wenn die Schilddrüse zu viele Hormone produziert, kann dies den Blutdruck erhöhen, während eine Unterfunktion den Blutdruck senken und den Puls verlangsamen kann. Eine regelmäßige Überprüfung der Schilddrüsenfunktion durch einen Arzt ist daher wichtig, um eine Störung rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann auch zu niedrigem Blutdruck und hohem Puls führen. Bei einer Unterfunktion produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone, was den Stoffwechsel verlangsamt und den Blutdruck senkt.

Das Herz reagiert auf den niedrigen Blutdruck, indem es schneller schlägt, um den Körper mit ausreichend Blut und Sauerstoff zu versorgen. Eine regelmäßige Überprüfung der Schilddrüsenfunktion ist daher wichtig, um eine Unterfunktion frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Herzinsuffizienz Herzschwäche

Eine Herzschwäche, auch als Herzinsuffizienz bezeichnet, kann zu niedrigem Blutdruck und hohem Puls führen. Bei einer Herzschwäche kann das Herz nicht mehr ausreichend Blut pumpen, was zu einem niedrigen Blutdruck führen kann. Das Herz reagiert auf diesen niedrigen Blutdruck, indem es schneller schlägt, um den Körper ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen.

Eine Behandlung der Herzinsuffizienz ist wichtig, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Symptome zu lindern. Eine regelmäßige Überprüfung des Herz-Kreislauf-Systems durch einen Arzt ist daher wichtig, um Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Niedriger Blutdruck hoher Puls während der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft kann ebenfalls zu niedrigem Blutdruck und hohem Puls führen. In der Schwangerschaft erweitern sich die Blutgefäße, um eine bessere Durchblutung der Plazenta und des Fötus zu ermöglichen. Dadurch kann der Blutdruck vorübergehend sinken. Gleichzeitig erhöht sich das Blutvolumen im Körper, um den erhöhten Bedarf des Fötus zu decken.

Dadurch kann es zu einem höheren Puls kommen, um eine ausreichende Versorgung sicherzustellen. Bei Frauen mit niedrigem Blutdruck kann dies zu Symptomen wie Schwindel oder Ohnmacht führen. In der Regel normalisiert sich der Blutdruck nach der Schwangerschaft wieder.

Hormonelle Umstellung in den Wechseljahren

Während der Wechseljahre können hormonelle Veränderungen zu niedrigem Blutdruck und hohem Puls führen. Während dieser Zeit erleben Frauen oft eine Veränderung des Hormonspiegels, was zu einer Beeinträchtigung des Herz-Kreislauf-Systems führen kann. Eine gesunde Lebensweise mit ausreichender Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung kann helfen, die Symptome zu lindern.

Erkältung Grippe Infekt

Eine Erkältung oder Grippe kann ebenfalls zu einem vorübergehenden hohen Puls und niedrigem Blutdruck führen. Der Körper kämpft gegen die Infektion an und muss dabei einen erhöhten Energiebedarf decken. Dadurch kann der Blutdruck vorübergehend absinken und der Puls steigt, um die Versorgung der Organe sicherzustellen. Nach der Genesung normalisiert sich in der Regel der Blutdruck und der Puls wieder.

Definition Blutdruck Puls

Unter Blutdruck versteht man den Druck, der durch die Tätigkeit des Herzens in den arteriellen Gefäßen erzeugt wird. Der systolische Blutdruck wird während der Kompression des Herzens (das Blut wird in die Gefäße gepresst) gemessen. Der diastolische Druck entsteht bei der Erschlaffung des Herzens.

Bei der Messung mit einer Blutdruckmanschette wird immer an erster Stelle der systolische, an zweiter Stelle der diastolische Wert angezeigt. Die Messeinheit ist mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) .

Definition Puls normal erhöht

Die durch das Herz ausgelöste Druckwelle löst eine Ausdehnung und Kontraktion der Gefäßwände aus. Diese Welle kann durch Tasten an oberflächlichen Gefäßen gefühlt werden. Abhängig von dem Blugefäß wird der Arterienpuls, Venenpuls und Kapillarpuls unterschieden. Der arterielle Puls, der immer höher als der venöse Puls ist, gibt Auskunft über Herzfrequenz, Herzrhythmus, Blutvolumen und Blutdruck.

Abhängig vom körperlichen Aktivitätszustand wird eine Unterteilung in einen Ruhepuls, Trainingspuls und Maximalpuls getroffen. Der Arzt beurteilt die Pulsfrequenz (Pulsschläge / Minute), den Pulsrhythmus (regelmäßiges oder unregelmäßiges Aufeinanderfolgen der Schläge) und die Pulsqualität (hart, weich).

Grenzwerte für den Blutdruck

Im Idealfall beträgt der systolische zum diastolischen Wert unter 120 : 80. Ein normaler Wert besteht bei 121 – 129 : 81 – 84. Als grenzwertig gelten folgende Werte: 130 – 139 : 85 – 89. Bei einem Hypertonie Stadium I liegt der systolische Blutdruck bei 140 – 179, der diastolische bei 90 – 109. Bei einem Hypertoniestadium II werden bereits Werte von mehr als 180 : 110 gemessen.

Grenzwerte für den Puls

Bei einem gesunden Erwachsenen mit normalem Körpergewicht liegt der Ruhepuls zwischen 60 und 70 Schlägen in der Minute. Bei kleinen Kindern sind 100 Schläge pro Minute normal. Der Ruhepuls wird von vielen individuellen Faktoren, wie Körpergröße, Gewicht, Alter und körperlichem Trainingszustand bestimmt. Liegt ein guter Trainingszustand vor, schlägt das Herz im Ruhezustand langsamer, der Ruhepuls ist geringer.

Durch Belastungen steigt der Puls langsam an, da das Herz schneller schlägt, um das Gewebe besser mit Sauerstoff zu versorgen. Auch Krankheiten und psychische Belastungen können den Pulsschlag beschleunigen. Als Pulsobergrenze bei Belastungen oder körperlichen Aktivitäten gelten 220 Herzschläge abzüglich des Lebensalters.

Diese Bedeutung haben Blutdruck und Puls für die Gesundheit

Ist der Blutdruck auf Dauer erhöht, steigt das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Schlagen Herzkammern und Vorhöfe nicht im gleichen Rhythmus und ist die Herzfrequenz dauerhaft stark erhöht auf über 150 Schläge pro Minute, droht ein Herzstillstand. Durchschnittlich stirbt jeder zweite Mensch an Herz- Kreislauferkrankungen. Männer über 60 Jahren sind häufiger betroffen. Bei Hypotonie (dauerhaft zu niedriger Blutdruck) treten Schwindel, Übelkeit und Müdigkeit auf.

Das bedeutet ein hoher Puls bei normalem Blutdruck

Bei einigen Menschen tritt ein hoher Puls ohne Erhöhung des Blutdrucks auf. Obwohl noch keine Anzeichen für Herz- Kreislauferkrankungen, wie Arteriosklerose, vorliegen, erhöht sich das Sterberisiko bei einem Ruhepuls über 70 Schläge / Minute um 60 % (Custodis, Universitätsklinikum Saarland). Zu rascher Herzschlag und hoher Puls kann durch Stress oder Erkrankungen verursacht werden. Ursächlich sind häufig Störungen in der Erregungsleitung des Herzens, die zu einem Flimmern der Vorhöfe oder Herzkammern führen.

Herzrasen durch Wolff-Parkinson-White-Syndrom

Das Herz kann seiner Aufgabe, Blut in die Gefäße zu pumpen, nicht mehr nachkommen. Genetisch kann Herzrasen beim Wolff-Parkinson-White-Syndrom (es besteht eine zusätzliche Impulsleitung zwischen Vorhöfen und Kammern) auftreten. Auch Schilddrüsenüberfunktion, Schockzustände oder Vergiftungen mit Nikotin und Koffein können einen stark erhöhten Puls verursachen. Verstärktes Herzklopfen wird deutlich wahrgenommen.

Ohnmacht und Kreislaufkollaps

Gleichzeitig können Engegefühle im Bereich des Brustkorbs auftreten. Ist der Puls stark erhöht, treten Ohnmachtsanfälle auf. Der Zusammenbruch des Kreislaufs droht. Die medikamentöse Behandlung wird mit Betablockern und Antiarrhythmika durchgeführt. Spricht der Patient nicht auf die Medikamente an, kann ein Herzkatheter gelegt werden. Wird der erhöhte Puls durch psychische Störungen verursacht, verlangsamen Benzodiazepine den Herzschlag.

Liegen keine organischen Ursachen vor, kann der erhöhte Herzschlag durch körperliche Manipulationen gesenkt werden. Durch Massage des Karotissinusnervs am Hals sinkt der Puls schnell ab. Auch bewusste Ein- und Ausatmung ist in der Lage, einen zu schnellen Puls positiv zu beeinflussen. Vermeidung von Stress, Koffein und Zigaretten beugt erhöhtem Herzschlag vor.

Das bedeutet hoher Puls bei hohem Blutdruck

Ein hoher Puls verbunden mit hohem Blutdruck kann in Stressituationen auftreten. Wird dauerhaft ein Herzschlag von über 120 Schlägen pro Minute gemessen, muss die Ursache rasch abgeklärt werden, um einen plötzlichen Herzstillstand zu vermeiden. Bei den plötzlich beginnenden Anfällen treten Schwindelgefühle, Druck in der Brust und Übelkeit auf.

Schilddrüsenüberfunktion oder Erregungsleitungsstörungen im Herzen können zu erhöhtem Puls und Blutdruck führen. Erkrankungen der Gefäße durch Ablagerungen von Eiweißstoffen oder Fibrinogen (Thromben) sind ebenfalls Ursachen für erhöhten Puls und Blutdruck. Eine Therapie erfolgt mit Betablockern und Arrhythmika. In einigen Fällen ist ein Herzkatheter erforderlich.

FAQ: Fragen und Antworten zu niedriger Blutdruck hoher Puls

Warum Herzrasen bei niedrigem Blutdruck?
Herzrasen kann bei niedrigem Blutdruck auftreten, da das Herz versucht, den Sauerstoffmangel im Körper auszugleichen. Durch einen schnelleren Herzschlag soll die Durchblutung gesteigert und die Organe besser mit Sauerstoff versorgt werden.
Welches Medikament bei hohem Puls und niedrigem Blutdruck?
Die Wahl des Medikaments hängt von der Ursache des niedrigen Blutdrucks und des hohen Pulses ab. In einigen Fällen kann eine medikamentöse Therapie mit blutdrucksteigernden Medikamenten wie Fludrocortison oder Midodrin angezeigt sein. Jedoch sollte die Einnahme von Medikamenten immer mit einem Arzt abgestimmt werden.
Welcher Mangel bei zu hohem Puls?
Ein Mangel an Kalium oder Magnesium im Körper kann zu einem zu hohen Puls führen. Kalium und Magnesium sind wichtige Mineralstoffe, die für eine normale Herzfunktion benötigt werden.
Welcher Mangel führt zu niedrigem Blutdruck?
Ein Mangel an Salz oder Flüssigkeit im Körper kann zu niedrigem Blutdruck führen. Salz und Flüssigkeit sind wichtig für die Aufrechterhaltung des Blutvolumens und somit für einen normalen Blutdruck.
Was hilft sofort bei hohem Puls?
Bei einem akuten hohen Puls können Atemübungen oder Entspannungstechniken wie Yoga oder Progressive Muskelentspannung helfen, den Puls zu senken. Eine andere Möglichkeit ist, das Gesicht mit kaltem Wasser zu bespritzen oder eine kalte Kompresse auf die Stirn zu legen.
Was bedeutet niedriger Blutdruck und hoher Puls?
Niedriger Blutdruck und hoher Puls können Anzeichen für eine gestörte Blutdruckregulation sein. Der niedrige Blutdruck kann dazu führen, dass das Herz versucht, den Sauerstoffbedarf des Körpers durch einen schnelleren Puls auszugleichen.
Hat man bei niedrigem Blutdruck Herzrasen?
Nicht unbedingt. Herzrasen kann bei niedrigem Blutdruck auftreten, ist aber nicht zwingend ein Symptom. Andere mögliche Symptome bei niedrigem Blutdruck sind Schwindel, Müdigkeit oder Ohnmacht.
Kann niedriger Blutdruck Herzrhythmusstörungen verursachen?
Niedriger Blutdruck kann in seltenen Fällen Herzrhythmusstörungen verursachen, insbesondere bei Patienten mit einer bereits bestehenden Herzkrankheit. In den meisten Fällen sind jedoch keine Herzrhythmusstörungen bei niedrigem Blutdruck zu erwarten.
Welche Symptome hat man bei Hypotonie?
Bei Hypotonie, also niedrigem Blutdruck, können Symptome wie Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, kalte Hände und Füße oder Ohnmacht auftreten.
Ist niedriger Blutdruck Anzeichen von Herzschwäche?
Ein niedriger Blutdruck ist kein direktes Anzeichen für eine Herzschwäche, kann jedoch in manchen Fällen ein Symptom davon sein. Bei einer Herzschwäche ist das Herz nicht mehr in der Lage, ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen, was zu einer Unterversorgung der Organe und Gewebe führen kann. Dadurch kann auch der Blutdruck sinken. Wenn ein niedriger Blutdruck zusammen mit anderen Symptomen wie Kurzatmigkeit, Husten oder Wassereinlagerungen in den Beinen auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um eine mögliche Herzschwäche abzuklären.

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