Stoßwellentherapie Nebenwirkungen – Schmerzen und Komplikationen vermeiden

29. Mai 2023
Nebenwirkungen StoßwellentherapieKomplikationen und Nebenwirkungen der Stoßwellentherapie wie Schmerzen, Rötungen, Reizungen während oder nach der Behandlung und wie man sie vermeidet.

Die Stoßwellentherapie ist eine Behandlungsmethode der Orthopädie mit mechanischen Wellen und Impulsen, die bei verschiedenen Erkrankungen wie Störung der Durchblutung oder Kalkablagerungen in Schulter, Sehnen, Muskel und Knochen angewendet wird.

Darunter weit verbreitet sind Krankheitsbilder wie Fersensporn (Schmerzen an der Plantarfaszie der Ferse, Fußsohle), Kalkschulter oder Tennisarm.

Doch wie bei jeder medizinischen Maßnahme gibt es auch bei der Stoßwellentherapie Risiken und Nebenwirkungen, auf die Patienten achten sollten.

In diesem Artikel werden wir genauer auf die unerwünschten Begleiterscheinungen eingehen und Ihnen helfen, die Stoßwellentherapie besser zu verstehen und mögliche Komplikationen sowie unnötige Schmerzen zu vermeiden. Allgemeine Infos zu Wirkungsweise, Dauer und Kosten finden Sie auf Stoßwellentherapie.

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Stoßwellenbehandlung

Die Stoßwellenbehandlung kann bei manchen Patienten zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Zu den häufigsten gehören Schmerzen, Schwellungen, Blutergüsse und Verletzungen der Haut. In seltenen Fällen können auch schwerwiegendere Nebenwirkungen wie Nervenschäden, Infektionen oder Beeinträchtigungen der Knochen auftreten.

Patienten mit Herzproblemen oder Blutgerinnungsstörungen sollten besonders vorsichtig sein und die Behandlung mit ihrem Arzt besprechen.

Im folgenden zeigen wir Ihnen die Anwendungsgebiete der Stoßwellentherapie, bei der potentielle Nebenwirkungen auftreten können. Danach schauen wir uns die Nebenwirkungen genauer an und unterteilen diese nach Beschwerde und Körperteil.

Im Anschluß zeigen wir Ihnen, was Sie beachten müssen, um unerwünschte Wirkungen und Risiken zu minimieren oder zu vermeiden.

Stoßwellentherapie Nebenwirkungen nach Anwendungsgebiet

Die Stoßwellentherapie wird zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheitsbildern und Beschwerden eingesetzt.

Hier sind einige Beispiele:

Muskel- und Sehnenbeschwerden:

  1. Tennisellenbogen (Epicondylitis)
  2. Golferellenbogen (Epicondylopathia humeri)
  3. Achillessehnenentzündung (Achillodynie)
  4. Plantarfasziitis (Fersensporn)
  5. Patellaspitzensyndrom (Jumpers Knee)
  6. Muskelverspannungen und Muskelknoten (Triggerpunkte)

Orthopädische Erkrankungen:

  1. Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
  2. Verkalkungen an Knochen, Sehnen und Muskel
  3. Schleimbeutelentzündung (Bursitis)
  4. Kniegelenkarthrose (Gonarthrose)
  5. Hüftgelenkarthrose (Koxarthrose)
  6. Fersenschmerzen (Fersensporn Plantarfasziitis)
  7. Rückenschmerzen (Myofasziale Schmerzsyndrome)

Schmerzsyndrome:

  1. Fibromyalgie
  2. Myofasziales Schmerzsyndrom
  3. Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS)
  4. Triggerpunktschmerzen
  5. Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich
  6. Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich

Urologische Erkrankungen:

  1. Behandlung von Nierensteinen
  2. Erektile Dysfunktion (Impotenz)
  3. Peyronie-Krankheit (Induratio penis plastica)
  4. Chronische Beckenschmerzen

Die Stoßwellentherapie wird in der Regel als ergänzende Behandlungsmethode eingesetzt und ist nicht in allen Fällen die alleinige Therapieoption.

Die konkrete Anwendung und Indikation der Stoßwellentherapie sollten in Absprache mit einem qualifizierten Arzt oder Therapeuten erfolgen, der die individuellen medizinischen Bedürfnisse und Voraussetzungen des Patienten berücksichtigen kann.

Lesetipp:

Welche Stoßwellentherapie Nebenwirkugen sind bekannt

Die Stoßwellentherapie ist eine medizinische Behandlungsmethode, bei der hochenergetische Schallwellen auf den Körper gerichtet werden, um verschiedene Beschwerden zu behandeln. Obwohl die Stoßwellentherapie im Allgemeinen als sicher gilt, können in einigen Fällen Nebenwirkungen auftreten.

Liste möglicher Nebenwirkungen der Stoßwellentherapie:

  1. Schmerzen: Während der Behandlung kann es zu Schmerzen oder Unbehagen an der behandelten Stelle kommen. Dies kann vorübergehend sein und nach der Behandlung abklingen.
  2. Rötung und Hautirritation: Einige Patienten können eine vorübergehende Rötung oder Reizung der Haut an der behandelten Stelle erleben. Dies kann auf die Einwirkung der Stoßwellen auf das Gewebe zurückzuführen sein.
  3. Blutergüsse: Bei einigen Personen können nach der Stoßwellentherapie kleine Blutergüsse an der behandelten Stelle auftreten. Diese sollten normalerweise von selbst abheilen.
  4. Taubheitsgefühl oder Kribbeln: In seltenen Fällen können vorübergehende Empfindungsstörungen wie Taubheitsgefühl oder Kribbeln an der behandelten Stelle auftreten. Dies sollte normalerweise von selbst verschwinden.
  5. Schwellungen: In einigen Fällen kann es zu Schwellungen an der behandelten Stelle kommen. Dies kann darauf hindeuten, dass das Gewebe auf die Stoßwellen reagiert.
  6. Muskelkrämpfe: Bei bestimmten Anwendungen der Stoßwellentherapie, insbesondere bei der Triggerpunktbehandlung, können vorübergehende Muskelkrämpfe auftreten.

Tabelle Nebenwirkungen der Stoßwellentherapie nach Krankheitsbild und Körperteil

Krankheitsbilder und BeschwerdenPotentielle Nebenwirkungen

Muskel- und Sehnenbeschwerden
  • Tennisellenbogen (Epicondylitis)
    • Schmerzen während der Behandlung
    • Rötung der Haut
    • Blutergüsse
    • Schwellungen
    • Empfindlichkeit oder Überempfindlichkeit
  • Achillessehnenentzündung (Achillodynie)
    • Schmerzen während der Behandlung
    • Rötung der Haut
    • Blutergüsse
    • Schwellungen
    • Empfindlichkeit oder Überempfindlichkeit
  • Plantarfasziitis (Fersensporn)
    • Schmerzen während der Behandlung
    • Rötung der Haut
    • Blutergüsse
    • Schwellungen
    • Empfindlichkeit oder Überempfindlichkeit
Orthopädische Erkrankungen
  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
    • Schmerzen während der Behandlung
    • Rötung der Haut
    • Blutergüsse
    • Schwellungen
    • Empfindlichkeit oder Überempfindlichkeit
  • Kniegelenkarthrose (Gonarthrose)
    • Schmerzen während der Behandlung
    • Rötung der Haut
    • Blutergüsse
    • Schwellungen
    • Empfindlichkeit oder Überempfindlichkeit
  • Fersenschmerzen (Plantarfasziitis)
    • Schmerzen während der Behandlung
    • Rötung der Haut
    • Blutergüsse
    • Schwellungen
    • Empfindlichkeit oder Überempfindlichkeit
Schmerzsyndrome
  • Fibromyalgie
    • Schmerzen während der Behandlung
    • Rötung der Haut
    • Blutergüsse
    • Schwellungen
    • Empfindlichkeit oder Überempfindlichkeit
  • Myofasziales Schmerzsyndrom
    • Schmerzen während der Behandlung
    • Rötung der Haut
    • Blutergüsse
    • Schwellungen
    • Empfindlichkeit oder Überempfindlichkeit
  • Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS)
    • Schmerzen während der Behandlung
    • Rötung der Haut
    • Blutergüsse
    • Schwellungen
    • Empfindlichkeit oder Überempfindlichkeit
Urologische Erkrankungen
  • Erektile Dysfunktion (Impotenz)
    • Schmerzen während der Behandlung
    • Rötung der Haut
    • Blutergüsse
    • Schwellungen
    • Empfindlichkeit oder Überempfindlichkeit
  • Peyronie-Krankheit (Induratio penis plastica)
    • Schmerzen während der Behandlung
    • Rötung der Haut
    • Blutergüsse
    • Schwellungen
    • Empfindlichkeit oder Überempfindlichkeit

FSWT oder RSWT – Nebenwirkungen nach Behandlungsform

Die Stoßwellentherapie kann je nach Anwendung und Gerät in zwei Hauptformen durchgeführt werden: fokussierte Stoßwellentherapie (FSWT), radiale Stoßwellentherapie (RSWT) und extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT). Hier sind die Unterschiede zwischen den beiden Formen sowie Informationen zu den möglichen Nebenwirkungen:

Fokussierte Stoßwellentherapie (FSWT):

  • Bei der fokussierten Stoßwellentherapie werden die Stoßwellen gebündelt und auf einen bestimmten Punkt im Gewebe konzentriert.
  • FSWT wird oft bei tieferliegenden oder hartnäckigen Gewebeschäden, wie beispielsweise bei Sehnen- oder Knochenverletzungen, eingesetzt.
  • Die Behandlung wird normalerweise von speziell ausgebildeten Fachkräften durchgeführt, da eine präzise Anwendung erforderlich ist.
  • Mögliche Nebenwirkungen der fokussierten Stoßwellentherapie können Hautrötungen, Schmerzen während der Behandlung, Blutergüsse oder Schwellungen an der behandelten Stelle sein.

Radiale Stoßwellentherapie (RSWT):

  • Bei der radialen Stoßwellentherapie breiten sich die Stoßwellen von einer Punktquelle radial aus und verteilen sich im umgebenden Gewebe.
  • RSWT wird häufiger bei oberflächlichen Gewebeschäden, wie Muskelverspannungen oder Schmerzen in Weichteilen, angewendet.
  • Diese Form der Stoßwellentherapie kann von verschiedenen medizinischen Fachkräften, wie Physiotherapeuten oder Orthopäden, durchgeführt werden.
  • Mögliche Nebenwirkungen der radialen Stoßwellentherapie können Schmerzen während der Behandlung, Hautrötungen, Blutergüsse oder vorübergehende Empfindungsstörungen sein.

Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT):

  • Die Stoßwellen werden von außerhalb des Körpers erzeugt und über die Haut in das Gewebe geleitet. ESWT wird bei einer Vielzahl von Erkrankungen und Beschwerden angewendet, wie z.B. Muskel- und Sehnenbeschwerden, orthopädischen Erkrankungen und urologischen Problemen. ESWT kann sowohl fokussierte als auch radiale Stoßwellen umfassen, je nach den Bedürfnissen der Behandlung.

Nebenwirkungen können sowohl bei der fokussierten als auch bei der radialen Stoßwellentherapie vorkommen und sind in der Regel vorübergehend und mild. Die Häufigkeit und das Ausmaß der Nebenwirkungen können jedoch von Patient zu Patient unterschiedlich sein.

Mit der richtigen Dosis Nebenwirkungen vermeiden

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Stoßwellentherapie ist die richtige Dosis. Zu hohe Energieniveaus können zu dauerhaften Verletzungen führen, während zu niedrige Dosen keine Wirkung zeigen. Auch die Anzahl der Behandlungen sollte vorsichtig dosiert werden, um unnötige Risiken zu vermeiden.

Zusätzlich sollten Patienten darauf achten, dass die Behandlung nur von qualifizierten und erfahrenen Therapeuten durchgeführt wird, um etwaige Komplikationen zu vermeiden.

Maßnahmen zur Vermeidung von Nebenwirkungen und Schmerzen während oder nach der Stoßwelltentherapie

Hier sind einige Maßnahmen, die helfen können, Nebenwirkungen und Schmerzen während oder nach der Stoßwellentherapie zu vermeiden oder zu minimieren:

  1. Kommunikation mit dem Behandler: Sprich vor der Behandlung ausführlich mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten über deine medizinische Vorgeschichte, bestehende Beschwerden und eventuelle Bedenken. Dies ermöglicht eine individuelle Anpassung der Behandlung und kann helfen, potenzielle Risiken zu minimieren.
  2. Richtige Positionierung: Sorge dafür, dass du während der Behandlung richtig positioniert bist, um eine genaue und präzise Ausrichtung der Stoßwellen zu gewährleisten. Dies kann dazu beitragen, dass die Stoßwellen das Zielgewebe effektiv erreichen und umliegende Strukturen geschont werden.
  3. Anpassung der Stoßwellenintensität: Die Intensität der Stoßwellen kann je nach individuellem Schmerzempfinden und Verträglichkeit angepasst werden. Wenn du während der Behandlung Schmerzen empfindest, informiere den Behandler, damit die Intensität entsprechend reduziert werden kann.
  4. Kühlung des behandelten Bereichs: Eine lokale Kühlung des behandelten Bereichs vor, während oder nach der Stoßwellentherapie kann helfen, Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu reduzieren. Verwende dazu beispielsweise Kühlpacks oder spezielle Kälteanwendungen, wie vom Behandler empfohlen.
  5. Schmerzmedikation: Falls erforderlich, kann der Arzt schmerzlindernde Medikamente verschreiben, um Schmerzen während oder nach der Stoßwellentherapie zu reduzieren. Beachte jedoch, dass die Einnahme von Medikamenten immer in Absprache mit einem Arzt erfolgen sollte.
  6. Ruhe und Schonung: Nach der Stoßwellentherapie ist es wichtig, dem behandelten Bereich ausreichend Ruhe und Schonung zu gönnen. Vermeide übermäßige Belastung oder Aktivitäten, die zu zusätzlichen Beschwerden führen könnten.
  7. Nachsorge und Folgebehandlung: Halte dich an die Anweisungen und Empfehlungen deines behandelnden Arztes oder Therapeuten bezüglich der Nachsorge und eventuellen Folgebehandlungen. Dies kann helfen, die Effektivität der Stoßwellentherapie zu maximieren und das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern.

Komplikationen bei der Stoßwellen-Behandlung: Was kann schiefgehen?

Die Stoßwellentherapie kann eine effektive und schonende Methode sein, um verschiedene Verletzungen und Erkrankungen zu behandeln. Allerdings kann es in seltenen Fällen auch zu Komplikationen kommen. Eine mögliche Nebenwirkung ist beispielsweise ein Bluterguss oder eine Schwellung an der behandelten Stelle. Auch Schmerzen können nach der Behandlung auftreten.

Lesetipp: Stoßwellentherapie Kosten Krankenversicherung

In sehr seltenen Fällen kann es jedoch auch zu schwerwiegenderen Komplikationen kommen. Wenn die Stoßwellentherapie unsachgemäß oder zu intensiv durchgeführt wird, kann es zu Hautschädigungen, Nervenschäden oder sogar Knochenbrüchen kommen. Vor der Behandlung sollte daher eine genaue Anamnese durchgeführt und mögliche Risikofaktoren abgeklärt werden.

Es ist wichtig, dass Patienten während der Therapie eng mit ihrem Arzt zusammenarbeiten und alle Anweisungen genau befolgen. Individuelle Risiken und Nebenwirkungen sollten immer vorab besprochen werden, um mögliche Komplikationen zu vermeiden. Bei auftretenden Beschwerden oder Unsicherheiten sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

Stoßwellentherapie und Unverträglichkeiten: Symptome und Reaktionen

Die Stoßwellentherapie kann wie jede andere medizinische Behandlung auch Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten aufweisen. Zu den häufigsten Symptomen nach einer Behandlung zählen Schmerzen, Rötungen, Schwellungen und Blutergüsse im behandelten Bereich. In sehr seltenen Fällen können auch allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Atembeschwerden auftreten.

Um unerwünschte Effekte zu vermeiden, ist es wichtig, dass Patienten vor der Behandlung ihren Arzt über bekannte Allergien oder Medikamentenunverträglichkeiten informieren. Gerade bei Patienten mit Herzproblemen oder Blutgerinnungsstörungen muss die Stoßwellentherapie mit Vorsicht eingesetzt werden, um Komplikationen zu vermeiden.

Schmerzen während oder nach der Stoßwellentherapie: Was ist normal und was nicht?

Schmerzen während der Stoßwellentherapie sind normal, da die Behandlung darauf abzielt, Schmerzen im Körper zu behandeln. Die Intensität der Schmerzen variiert je nach Patient und Anwendungsbereich der Therapie. In der Regel sollten die Schmerzen jedoch nach der Anwendung nachlassen. Bei anhaltenden oder zunehmenden Schmerzen sollten Patienten jedoch ihren Arzt konsultieren.

Es ist wichtig, zu beachten, dass Stoßwellenanwendung keine schmerzfreie Behandlung ist. Die Therapie arbeitet mit hohen Energieimpulsen, die tief in das Gewebe eindringen und dadurch Schmerzen und Entzündungen lindern können. Es ist jedoch essentiell, dass Patienten während der Therapie auf ihren Körper hören und den Grad der Schmerzen angeben. Ein zu hoher Druck der Stoßwellentherapie kann zu Schmerzen und Verletzungen führen.

Insgesamt sind leichte Schmerzen während der Stoßwellentherapie normal und ein Zeichen dafür, dass die Therapie wirkt. Dennoch sollten Patienten schmerzhafte oder lang andauernde Schmerzen stets mit ihrem Arzt besprechen. Eine Betäubung der betroffenen Stellen kann sinnvoll sein.

Sicherheitsmaßnahmen bei der Stoßwellentherapie: So minimieren Sie Risiken

Bei der Stoßwellentherapie handelt es sich um eine nicht invasive Methode, die bei zahlreichen Krankheiten Anwendung findet. Trotzdem können während der Behandlung Risiken auftreten, da die Stoßwellen Energie abgeben, die in das Gewebe eindringt. Um Nebenwirkungen und Komplikationen zu minimieren, ist es wichtig, dass die Behandlung von einem geschulten Fachpersonal durchgeführt wird.

Zudem sollte während der Behandlung unbedingt auf eine korrekte Positionierung und dosierte Abgabe der Stoßwellen geachtet werden. Eine falsche Haltung kann zu unerwünschten Auswirkungen führen, die das therapeutische Ergebnis beeinträchtigen können. Außerdem sollte eine individuell abgestimmte Behandlungsdauer und -intensität gewählt werden, um Schädigungen zu vermeiden.

Stoßwellentherapie und Langzeitfolgen: Was Sie wissen müssen

Die Stoßwellentherapie ist eine vielversprechende Behandlungsmethode bei verschiedensten Erkrankungen. Doch sie birgt auch Risiken und Nebenwirkungen, die Patienten vor einer Behandlung beachten sollten.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Schmerzen während und nach der Therapie sowie Rötungen und Schwellungen an der behandelten Stelle. Diese Symptome sollten innerhalb weniger Tage von alleine verschwinden. In seltenen Fällen kann es jedoch zu ernsteren Komplikationen wie Knochenbrüchen oder Weichteilverletzungen kommen.

Deshalb sollten Patienten vor einer Stoßwellenbehandlung unbedingt eine ausführliche Untersuchung durchführen lassen und nur von erfahrenen Ärzten behandelt werden.

Darüber hinaus gibt es auch Langzeitfolgen der Stoßwellentherapie, über die Patienten aufgeklärt werden sollten. Studien haben gezeigt, dass eine übermäßige Anwendung der Stoßwellen zu Schädigungen des Gewebes und Nervensystems führen kann.

Auch besteht die Gefahr, dass sich die ursprüngliche Verletzung durch eine unsachgemäße Behandlung verschlimmert. Aus diesen Gründen sollte die Stoßwellentherapie nur als Teil eines umfassenden Behandlungsplans eingesetzt werden und nicht als alleinige Maßnahme.

Wann ist die Stoßwellentherapie nicht empfehlenswert? Kontraindikationen im Überblick

Während die Stoßwellentherapie in vielen Fällen eine sehr effektive Behandlungsmethode sein kann, gibt es auch einige Kontraindikationen zu beachten. Es ist besonders wichtig, dass Patienten, die unter blutgerinnungshemmenden Medikamenten leiden, sich von der Stoßwellenbehandlung fernhalten.

Die Stoßwellentherapie kann in diesem Fall zu schwerwiegenden Blutungen führen, die das Leben des Patienten gefährden können.

Auch Patienten, die an bestimmten Infektionen leiden oder ein geschwächtes Immunsystem haben, sollten diese Therapieform vermeiden. Die Therapie kann in diesen Fällen das Risiko einer Infektion erhöhen und zu schwerwiegenden Komplikationen führen.

Darüber hinaus sollten schwangere Frauen und Kinder die Stoßwellentherapie meiden, da ihre Wirkung auf den Körper in diesen Fällen noch nicht ausreichend untersucht wurde.

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