Nabelbruch und seine möglichen Folgen

30. Januar 2014

Die Nabelschnur ist dafür da, dass das ungeborene Kind im Mutterleib mit Blut und allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden kann. Nach der Geburt fällt sie üblicherweise ab, wobei es durchaus eine Weile dauern kann, ehe der Nabel komplett verheilt ist.  

Vor der Geburt ist die Nabelschnur das wesentlich wichtige Merkmal eines heranwachsenden Menschen. Diese ist für das Ungeborene lebenswichtig. Spätestens mit dem ersten Schrei des Säuglings ist das dann aber auch vorbei. Der Rest der Nabelschnur, der dann noch vorhanden ist, trocknet üblicherweise und fällt danach ab. Als Erinnerung an diese ehemalige Verbindung bleibt dann der Nabel über.

Wölbung am Nabel kann Nabelbruch bedeuten

Bei kleinen Kindern kann es durchaus passieren, dass die kleine Vertiefung des Nabels sich nach außen stülpt. Hier entsteht dann eine Wölbung. Das Ganze nennt man dann üblicherweise auch Nabelbruch. Dieser ist üblicherweise harmlos.

Vor allem muss hier der Unterschied zwischen einem Leistenbruch und einem Nabelbruch klar sein. Denn der Leistenbruch muss üblicherweise operiert werden. Beim Nabelbruch ist es nicht gegeben, dass zwingend etwas kaputt gegangen ist. Hier kann eher davon ausgegangen werden, dass er Bauchinhalt seine natürliche Barriere, also die Bauchdecke, an dieser Stelle durchbricht.

Ohne Schmerzen keine Bedenken

Am Nabelbruch liegt keinesfalls ein Fehlverhalten der Eltern vor. Beeinflusst werden kann es in der Regel nicht. Meist sollte die Wölbung berührt werden, um herauszufinden, ob das Baby Schmerzen an dieser Stelle hat.

Wenn keine Schmerzreaktion auftritt, kann der hervorgewölbte Bruchsack probeweise mit leichtem Druck in den Bauch geschoben werden. Dabei sind die größeren Lücken sogar noch weniger problematisch, da es kaum die Gefahr des Einklemmens gibt.

Bauchschmerzen sollten kritisch beäugt werden

Es passiert relativ selten, jedoch sollte Obacht gegeben werden. Hat das Kind beispielsweise nach dem Toben Bauchschmerzen, kann das ein Anzeichen für Probleme sein. Dies sollte von den Eltern im Auge behalten werden. So können sowohl das Bauchfell als auch der darunter liegende Darm in einem engen Nabelbruch eingeklemmt werden.

Wenn es nur etwas zwickt und kneift, kann das Ganze mit einer kleinen Operation wieder gerichtet werden. Wenn aber die Schmerzen stark ausgeprägt sind und der Bruchsack sogar bläulich ist, ist eine Operation in der Regel unumgänglich.

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