Mammografie-Screening: Frauen sollten Vorsorge nutzen

16. Februar 2014
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Mammografie-Screening ist ein Thema, welches immer häufiger in aller Munde ist. Doch schützt diese Vorsorgemaßnahme für Frauen wirklich vor Brustkrebs? Der Großteil der Frauen glaubt laut einer aktuellen Umfrage daran. Der Nutzen wird dabei oftmals überschätzt, das Risiko leider ein wenig unterschätzt. 

Die Studien, die über das Mammografie-Screening betrieben werden, sind besonders komplex. Auch die Ergebnisse können dahingehend so angesehen werden und es wird nicht nur ein Schwarz-Weiß-Bild geliefert. Die Mammografie kann kurz gesagt Leben retten. Jedoch kann sie gleichermaßen auch Schaden zufügen und zu unnötigen Behandlungen führen. So rettet es nicht zwingend jedes Leben.

Mammografie-Screening: Frauen oft wenig informiert

Frauen informieren sich üblicherweise unzureichend über das Thema Mammografie-Screening. Studien zeigen dies sogar, dass viele Frauen gar nicht oder unzureichend informiert sind. Über falsche oder unnötige Befunde ist wenig bekannt, genauso wenig wie über die Schäden, die nunmehr nach sich gezogen werden können.

Der Mangel an verständlichen Informationen könnte hieran eine wesentliche Mitschuld haben.

Besorgniserregender Informationsstand

Das Ergebnis wird in aller Regel als besorgniserregend angesehen. Vor allem mangelt es insbesondere bei der Einladung zum Screening an verständlichen und evidenzbasierten Informationen sowie an Zeit und Gelegenheit, sich eine eigene Meinung bilden zu können.

So informieren sich die Frauen weder über die möglichen Ärzte, noch über die Notwendigkeit und die Folgen dieser Behandlung.

Informationsmaterial klärt nicht genügend auf

Frauen erhalten üblicherweise Informationsmaterial bei der Einladung zur Früherkennungsuntersuchung. Dies klärt jedoch nach vorliegenden Informationen keinesfalls genügend auf. Der Nutzen der Mammografie wird von der Hälfte der Frauen als falsch angesehen.

Statistische Aussagen zur Früherkennung sind wüst. Der Überblick fehlt und aller Welt werden die Vorteile der Mammografie aufgezeigt. Vor- und Nachteile des Screenings werden aber auch heute noch von Forschern diskutiert und feste Erkenntnisse noch nicht geliefert.

Überlebenschancen durch Vorsorge steigen

Die Mammografie-Verfahren haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt, so dass die tückischen Nachteile nicht mehr so gravierend sind. Auch sind nun auch die Überlebenschancen der Frauen gestiegen.

Die Zahl der Neuerkrankungen ist jedoch in Deutschland ebenfalls in den vergangenen Jahren gestiegen. Doch auch die Chancen, dass eine Frau die Diagnose Brustkrebs überlebt, haben sich in den vergangenen zehn Jahren erheblich verbessert.

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Kommentare zu »Mammografie-Screening: Frauen sollten Vorsorge nutzen«

  1. […] Bezug auf Brustkrebs stehen besonders aluminiumhaltige Deodorants im Auge der Wissenschaft. Über die kurze Distanz von […]

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