Stressfaktor Kind: Studie belegt das Gegenteil

15. Februar 2014
Stress bei Eltern und KinderlosenStessfaktor Kind widerlegt

Viele Menschen sind der Meinung, auf ein Kind verzichten zu müssen, weil dies zu viel Stress mit sich bringt. Nun ist aber bekannt, dass es egal ist, ob ein Kind vorhanden ist oder nicht. Der Stress ist immer vorhanden und das in gleicher Intensität.

Vor allem die 30 – 40jährigen müssen in kurzer Zeit zahlreiche Entscheidungen treffen. Familie gründen und gleichzeitig die Karriere aufbauen. Zu viel Stress für einige. Entgegen aller Vorurteile, die bisher herrschen, ist nunmehr bekannt, dass Berufstätige ohne Kinder keinesfalls weniger Stress haben, als Eltern.

In der Rushhour des Lebens, wie die Zeit zwischen 30 und 40 Jahren auch genannt wird, ballen sich sozusagen die Ereignisse und der Stresspegel ist generell sehr hoch. Der Spagat zwischen Haushalt, Karriere und Familie ist für viele ein Kraftakt und nur sehr schwer zu bewältigen.

Verantwortung und Vorbildfunktion als Stressfaktor

Viele Menschen haben in der Rushhour ihres Lebens viel Verantwortung inne und vor allem auch eine entsprechende Vorbildfunktion. Das gängige Vorurteil ist dann üblicherweise, dass Menschen ohne Kinder in dieser Zeit leichter leben, als diejenigen, die sich bereits für das Elterndasein entschieden haben. Das Single-Leben soll also wesentlich stressfreier sein, mit durchtanzten Nächten und weniger Druck.

Stress und Krankheiten halten sich in der Waage

Eine Prüfung des DAK-Gesundheitsreports hat nunmehr ergeben, dass erwerbstätige Eltern keine erhöhte Belastung von Stress aufzeigen. Eine Auswertung von rund 2,7 Millionen erwerbstätigen Menschen im Alter von 25 bis 40 Jahren hat dies ergeben.

Auch hinsichtlich des Krankenstandes sei kein Unterschied zwischen Eltern und Kinderlosen zu erkennen. Selbst der Stressanteil bei Teilzeitarbeitenden Müttern ist den von Vollzeitarbeitenden Müttern gleichzusetzen. Es gibt hier quasi keinerlei Unterschiede.

Freizeit lässt zu wünschen übrig

Lediglich die Freizeit kommt bei den Eltern gegenüber den Kinderlosen ein wenig zu kurz. Sport und Freizeit werden vom Nachwuchs geraubt. Kinderlose Frauen treiben so sehr viel Sport. Ein Aspekt, der spätestens mit dem Elterndasein nachlässt.

Die Zeit fehlt hierzu dann einfach. Auch der Schlafmangel ist vor allem unter den Müttern sehr weit verbreitet. Ausreichende Erholung ist dann nicht einmal mehr bei der Hälfte der Befragten gegeben. Dies ist bei Kinderlosen ebenfalls anders.

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Kommentare zu »Stressfaktor Kind: Studie belegt das Gegenteil«

  1. […] sich beim HWS-Syndrom aber auch ein psychovegetativer Schwindel. Dieser kann beispielsweise durch Stress bedingt sein. In diesem Fall sind die Verspannungen im Bereich der Rückenmuskulatur oder im […]

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