Pflegekräfte: Arbeitgeber zahlt Hepatitis-Impfung

13. Februar 2014
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Es gibt tausende Menschen, die in Deutschland im Gesundheitswesen, insbesondere in Pflegeheimen, tätig sind. Das heißt aber auch, dass sie sich jedes Mal einer großen Gefahr aussetzen, nämlich der Gefahr, sich mit Hepatitis A oder B anzustecken. Doch wer übernimmt die Kosten für die Hepatitis-Impfung?

Der häufige Kontakt mit Infizierten kann hierzu führen. Daher sollten die Kosten für eine solche Impfung seitens der Arbeitnehmer keinesfalls selber getragen werden.

So ist es üblich, dass Impfungen gegen Hepatitis A oder B seitens der Altenhelfer oder Krankenpfleger in der Regel nicht selbst gezahlt werden müssen. Hierauf weist auch jährlich immer wieder die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hin.

Risiko der Ansteckung mit Hepatitis A und B

Den Menschen in dieser Branche steht eindeutig ein erhöhtes Infektionsrisiko bevor. Daher ist es wichtig, dass der Anspruch auf den Impfschutz seitens des Arbeitgebers keinesfalls untergeht.

Gleiches gilt aber auch für andere Angestellte, die im Gesundheitswesen oder Rettungsdienst tätig sind. Kritisch ist und bleibt dabei jedoch, dass bei Weitem nicht jeder Arbeitgeber seinen Pflichten auch wirklich nachkommt.

Die Impfungen sind relativ teuer, so dass sich vor allem in kleinen Betrieben die Chefs immer versuchen, aus der Affäre zu ziehen. Daher sollte der Anspruch auf den Impfschutz nicht einfach unter den Tisch fallen.

Ansprechpartner bei Hepatitis-Impfungen

Wenn seitens der Beschäftigten eine solche Impfung benötigt wird, sollte der Gang zum Betriebsarzt oder zur Fachkraft für Arbeitssicherheit angetreten werden. Beide können unter anderem darüber Auskunft geben, ob der Arbeitgeber überhaupt dazu verpflichtet ist, die Impfung zu zahlen oder nicht.

Was ist Hepatitis?

Unter Hepatitis versteht man eine Entzündung der Leber, die zahlreiche Ursachen haben kann. Die häufigsten Ursachen für Hepatitis sind Virusinfektionen und die Autoimmunhepatitis.

Zu Beginn der Krankheit steht immer die Schädigung und Zerstörung der Leberzellen. Die Leberzelle kann dabei auf verschiedene Art und Weise zerstört werden, unter anderem durch eine rein mechanische oder physikalische Beeinträchtigung, wie in etwa Strahlungshepatitis, Prellung, Blutabflussstörung und ähnliches, durch toxische Substanzen wie, Medikamente, Drogen oder Gifte oder aber auch durch Krankheitserreger, wie Viren, Bakterien oder Parasiten.

Die einzelnen Hepatitis-Formen unterscheiden sich üblicherweise nur in der Schwere und der Dauer der Erkrankung, jedoch aber nicht in der Vorgehensweise. Die ursprüngliche Schädigung der Leberzellen bleibt immer erhalten.

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