Masern: weniger Todesfälle durch WHO bestätigt

12. Februar 2014

Die WHO bestätigt, dass die Zahl der Todesfälle durch Masern weiter stark abnimmt. Die aktuellen Zahlen der Masern-Erkrankungen wurden hierfür aktuell veröffentlicht. 

Trotz Rückgang der Erkrankungen und Todesfälle, ist die WHO selber nicht zufrieden mit diesem Ergebnis. Ein festgesetztes Ziel rückt aufgrund dieser neu veröffentlichten Zahlen durchaus in weite Ferne.

Masern sind eine durch das Masernvirus hervorgerufene, hochansteckende Krankheit die vor allem Kinder betrifft. Im Jahr 2012 war ein neuer Tiefstand zu verzeichnen, wenn es um die Todesfälle aufgrund dieser Krankheit ging. Mit dieser Entwicklung ist die Weltgesundheitsorganisation WHO jedoch trotzdem nicht zufrieden.

Weniger Tote durch Masern

Die Lage könnte bestenfalls deutlich positiver ausfallen. Im Jahr 2012 sind somit zirka 122.000 Menschen an einer tödlichen Masern- Erkrankung gestorben. Im Vergleich: vor rund 12 Jahren waren es noch 562.000 Todesopfer.

Die Zahl der Erkrankungen ging ebenfalls zurück. Nur 227.000 Menschen erkrankten so im Jahr 2012 an Masern. Der Rückgang wird mit der Immunisierung und Impfkampagnen gegen Masern erklärt.

Theoretische Ausrottung von Masern möglich

Mittlerweile erhalten zirka 84 Prozent aller Kinder vor ihrem ersten Geburtstag eine Impfdosis gegen Masern. Dabei ist die WHO deshalb nur mit dem Ergebnis unzufrieden, weil 122.000 Tote immer noch deutlich zu viele sind, für eine Krankheit, die sich theoretisch, leicht ausrotten ließe.

Die Masern-Erkrankung bleibt jedoch weiterhin eine globale Bedrohung, so dass in Europa selber nur wenig davon zu spüren ist.

Deutschland in Statistik weit vorne

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 1772 Masern- Erkrankungen gemeldet. Ein Höchststand, wenn man sich die letzten Jahre genauer ansieht. Eine Impfmüdigkeit der Eltern wird hier als ausschlaggebender Punkt gesehen.

Die Todesfälle infolge der Erkrankung durch Masern sind in den letzten Jahren um 78 Prozent zurückgegangen. Eine weltweite Ausrottung sollte eigentlich bis 2020 erreicht werden, was sich immer noch als sehr ehrgeiziges Ziel herausstellt.

Meiste Masern-Erkrankungen in Kongo und Dominikanische Republik

In der Dominikanischen Republik Kongo sind die meisten Masern- Erkrankungen zu verzeichnen, nämlich insgesamt 72.000 Fälle. Danach folgt Indien mit knapp 19.000 Erkrankungen.

So muss zudem erwähnt werden, dass viele Länder ihre Impfziele einfach nicht erreichten, dazu muss sich leider auch Deutschland zählen.

Masern erkennt man an den typischen roten Hautflecken. Fieber und ein erheblich geschwächter Allgemeinzustand gehen hier ebenfalls einher.

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Kommentare zu »Masern: weniger Todesfälle durch WHO bestätigt«

  1. […] die während der Masern-Epidemie im Zeitraum von 1714 bis 1715 gezeugt wurden, überlebten bei der Pocken-Epidemie von 1729 bis 1735 […]

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