Risikofaktoren für Krebs in Büros

12. Februar 2014

Ein Test hat ergeben, dass zu viele krebserregende Stoffe in Mäusen, Tastaturen und Co. zu finden sind. Dies hat eine bekannte Computerzeitschrift öffentlich bekannt gegeben. Demnach wurde das PC-Zubehör auf krebserregende Stoffe untersucht und das Ergebnis war erschreckend. So waren zirka 25 Prozent aller getesteten Produkte betroffen. 

Das Ergebnis sollte zum Nachdenken anregen, denn nicht nur, dass 25 Prozent der getesteten Hardware krebserregende Stoffe innehat, sondern dass einige Produkte eigentlich sogar verboten sein müssten. Daher hat sich nun die Bundesmarktaufsicht eingeschalten.

Plastik als Krebserreger

Wo Plastik verwendet wird, kann es auch immer wieder passieren, dass hier krebserregende Stoffe verwendet werden. Nicht selten ist dies auch beim PC-Zubehör der Fall, wie unter anderem Tastaturen und Mäusen. Bei den getesteten Produkten wurde nunmehr ersichtlich, dass der PAK-Wert deutlich überschritten wurde.

PAK-Wert deutlich überschritten

Es wurden insgesamt 28 verschiedene Technikprodukte untersucht. In nahezu 25 Prozent aller untersuchten Produkte wurde der krebserregende Stoff SCCP nachgewiesen. Davon sind auch Produkte betroffen, die regelmäßig vom Nutzer berührt werden, wie Tastatur oder Maus.

Der krebserregende Stoff PAK wurde so in drei von acht Mäusen, in zwei von sieben Tastaturen und in drei von vier Headsets entdeckt. So wurden auch Konzentrationen von bis zu 534 mg pro Kilogramm PAK nachgewiesen. Der gesetzliche Grenzwert wird damit deutlich überschritten. Makaber: dieser muss erst ab kommenden Jahr eingehalten werden.

Weichmacher DEHP ebenfalls vorhanden

Neben dem krebserregenden Stoff SCCP wurde seitens der Wissenschaftler auch der Weichmacher DEHP entdeckt, der als sehr gefährlich gilt. Hier lag die Konzentration bei 145.000 mg pro Kilogramm. Seither ist dieser erschreckende Fall einer für die Bundesmarktaufsicht.

Dennoch muss erwähnt werden, dass die Ergebnisse nicht durchgängig schlecht ausgefallen sind. Es wurden einige Mäuse sogar als verboten oder lediglich „bedenklich“ eingestuft, dennoch gab es auch einige Fälle, die eher als unbedenklich eingestuft werden konnten.

Schutzhüllen für Smartphones unbedenktlich

Des Weiteren wurde wissenschaftlich belegt, dass bei den oft schlecht riechenden Schutzhüllen für Smartphones alle getesteten Produkte von den Wissenschaftlern als unbedenklich eingestuft wurden.

Die Bundesmarktaufsicht wird sich auch in Zukunft weiter mit diesem Thema befassen, welches im Raum schwebt und durchaus für Bedenken sorgt. Nicht nur der Einkauf wird sehr darunter leiden, sondern vor allem die Hersteller selber.

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