Pollen-Flug: Allergiker erwischt es 2014 früher

7. Februar 2014

Draußen herrschen teilweise noch kalte Temperaturen. Dennoch blüht den Allergikern bereits im Februar die Pollenallergie. Die ersten Pollen liegen in der Luft, nämlich Hasel und Erle. Jedoch ist eine Immunisierung auch jetzt noch möglich. 

Das Ein- und Ausatmen ist bei den Menschen eine Selbstverständlichkeit. Dabei kann einiges in die Atemwege gelangen und dort auch für Beschwerden sorgen.

Normalerweise sind Pflanzenpollen harmlos, das Immunsystem von Pollenallergikern nimmt sie jedoch als Bedrohung wahr und mobilisiert die Körperabwehr. Die Symptome können dabei sehr unterschiedlich sein. Bei manchen juckt dann nur die Nase, andere müssen niesen, haben tränende Augen, Atemnot und eine verstopfte Nase.

Haselnusssträucher und Erlenbäume stehen in voller Blüte

Ab Februar stehen normalerweise die Haselnusssträucher und die Erlen in voller Blüte. Die Pollen sind dabei theoretisch über tausend Kilometer hinweg transportabel. Die Daten der etwa 400 Pollenfallen sammelt das European Aeroallergen Network (EAN).

Es das Beste, wenn der Pollenallergiker das Allergen einfach vermeidet. Dabei können Polleninformationen und -vorhersagen helfen. Zunächst ist eine Allergiediagnostik nötig, damit bewusst festgestellt werden kann, auf welchen Stoff allergisch reagiert wird. Haut- und Bluttests können dabei aufschlussreich sein.

Pollen-Allergie: ein Volksleiden

Gemäß den statistischen Erhebungen leiden etwa 20 Prozent der Deutschen unter einer Allergie. Es ist immer noch unklar, warum jemand zum Pollenallergiker wird. Wenn ein Elternteil oder sogar beide eine Allergie haben, ist eine Vererbung sogar sehr wahrscheinlich. Wenn entsprechende Erbanlagen nicht vorliegen, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Allergie jedoch nur bei sieben bis acht Prozent.

Langes Stillen schützt vor Pollenallergie

Es gibt Faktoren, die sich positiv und negativ auf die Entwicklung einer Allergie auswirken können. Das Stillen von Säuglingen bis zum vierten Lebensmonat wirkt sich somit positiv aus, während aktives oder passives Rauchen eher als negativ angesehen wird. Auch ist es wichtig, dass dem Immunsystem Herausforderungen geboten werden. Die absolute Vermeidung von Bakterien ist dabei nicht sinnvoll.

Immunisierung gegen Pollen

Eine Allergie kann in jedem Alter auftreten und sich auch im Laufe des Lebens verändern. Dabei reagiert auch jeder auf die verschiedenen Allergene anders. Die Symptome variieren stark. Eine Immunisierung kann helfen, diese Symptome zu verringern oder gänzlich zu beseitigen. Ein beratendes Gespräch mit dem Hautarzt kann hier hilfreich sein.

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