Influenza – Grippeimpfung schon im Oktober vornehmen lassen

29. September 2014
Grippe, Influenza-ImpfungGrippe, Influenza-Impfung

Im Oktober und November solltens ich besonders Ältere und Schwangere sowie chronisch Kranke gegen Gerippe impfen lassen. Kassen übernehmen oft die Kosten.

Grippeimpfung schon im Oktober vornehmen lassen. Ärzte empfehlen, sich bereits im Oktober gegen Grippe impfen zu lassen. Der Grippeimpfstoff ist dabei identisch mit dem des vergangenen Jahres.

Influenza – Impfstoff identisch mit dem des vergangenen Jahres

Obwohl die Grippe-Schutzimpfung insofern keinen modifizierten Virenschutz bietet, empfehlen Ärzte insbesondere älteren Personen sowie Schwangeren und Menschen mit einer chronischen Vorerkrankung die Impfung im Monat Oktober beziehungsweise November. Dabei haben die gesetzlichen Krankenkassen mehreren Pharma-Unternehmen Lieferverträge über Impfstoffe abgeschlossen. Allein in Thüringen lassen sich pro Jahr rund eine halbe Million Menschen gegen Grippe (Influenza) impfen.

In den Jahren 2013/2014 gab es in Thüringen 243 Fälle der echten Grippe (Influenza). Weil die Grippe-Saison jedoch variabel ist, ist eine Entwicklung nie im Voraus abzuschätzen. Im Gegensatz zu vergangenen Jahren sind die Impfstoffe dieses Jahr in ausreichender Menge bereits zu Beginn der Grippe-Saison verfügbar. In Thüringen wurden durch Arztpraxen im vergangenen Jahr rund 490.000 Grippe-Schutzimpfungen durchgeführt und mit den gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet. Dies ist weniger als in den Jahren davor.

Grippe verläuft im schlimmsten Fall tödlich

In allen Bundesländern empfehlen Mediziner jedoch dringend die Grippe-Schutzimpfung. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Erkältung kann die echte Grippe bei bestimmten Personengruppen tödlich verlaufen. Auch die Krankheitssymptome sind im Vergleich zu einer herkömmlichen Erkältung beziehungsweise im Hinblick auf einen grippalen Infekt deutlich gravierender. So ist zum Beispiel kaum bekannt, dass auch Übelkeit und Erbrechen zu den Symptomen der Grippe gehört. Weil insbesondere ältere Menschen und Schwangere besonders gefährdet sind, empfehlen Ärzte diesen Personengruppen dringend die Grippeschutzimpfung. Dabei sind Personen über 60 Jahre besonders gefährdet. Aber auch medizinisches Fachpersonal wie Krankenschwestern oder medizinische Fachangestellte sowie Ärzte sollten sich gegen Grippe impfen lassen.

Daneben sind Personen mit chronischen Erkrankungen wie Asthma bronchiale oder Diabetes mellitus besonders gefährdet. Weil der Virustyp dieses Jahr identisch mit dem Virussyp des letzten Jahres ist, ist auch der Grippeimpfstoff derselbe wie im vergangenen Jahr. Auch die Personen, die bereits im vergangenen Jahr gegen Grippe geimpft wurden, sollten sich erneut impfen lassen, da der Impfschutz nur rund eine Grippe-Saison vorhält. Letztlich schützt die Grippeimpfung vor möglicherweise fatalen und im Extremfall letalen Folgen. Wer unsicher hinsichtlich einer Grippeschutzimpfung ist, sollte sich von seinen Hausarzt beraten lassen.

Immer mehr gesetzliche Krankenkassen übernehmen Kosten

Die Grippeschutzimpfung wird von vielen Krankenkassen bezahlt, Personen über 60 Jahre haben bei allen Krankenkassen eine Kostenübernahmegarantie. Ansonsten lohnt sich eine Nachfrage bei der jeweiligen Krankenkasse. Selbst wenn kein Rechtsanspruch auf eine Kostenübernahme besteht, übernehmen immer mehr Krankenkassen die Kosten für die Grippeschutzimpfung. Denn viele Krankenkassen haben angesichts zunehmender Kostenlawinen im Gesundheitswesen ein Eigeninteresse, mögliche Spätfolgen beziehungsweise mögliche Folgekosten wie teure Medikamente und. Arztbesuche übernehmen zu müssen. Insofern lohnt sich eine Nachfrage bei der jeweiligen Krankenkasse, was die Kostenübernahme der Grippeschutzimpfung betrifft.

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