Krebs-Statistik: Zahl der Krebserkrankungen steigt

4. Februar 2014

Krebs ist eine heimtückische Krankheit, die auch heute noch nicht gänzlich in den Griff bekommen werden kann. Die Weltgesundheitsorganisation WHO rechnet mit einer Zunahme von mindestens 40% der Erkrankungen durch Krebs bis zum Jahre 2025. 

Bis zu diesem Zeitpunkt können also 20 Millionen Menschen weltweit häufiger an Krebs erkranken. Das sind in etwa 40 Prozent mehr, als es heute der Fall ist.

Studie der WHO zu Krebserkrankungen

Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, hat dies ergeben. Es wird sogar von einem Plus von 70 Prozent in den kommenden zwei Jahrzehnten gesprochen. Bereits im Jahr 2012 gab es rund 14 Millionen Neuerkrankte. Dies wurde im Welt-Krebs-Bericht 2014 veröffentlicht.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stellt vor

Berichte und Studien werden durch die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) vorgestellt. So seien im Jahr 2012 etwa 8,2 Millionen Menschen an Krebs gestorben. Die Zahl der Krebstoten wird in den kommenden zwei Jahrzehnten auf bis zu 13 Millionen steigen.

Am meisten verbreitet ist unter anderem der Lungenkrebs mit 1,8 Millionen Neuerkrankungen. Danach folgt der Brustkrebs, an dem 1,7 Millionen Menschen erkrankten. Erst dann kommt zuletzt der Darmkrebs. Krebs bei Kindern bis 14 Jahre sei bei geschätzt 165.000 Jungen und Mädchen diagnostiziert worden.

Gründe für den enormen Anstieg der Krebserkrankungen

Der enorme Anstieg dieser Zahlen gehe zum Teil auf das vorausgesagte Bevölkerungswachstum und die zunehmende Lebenserwartung zurück. Des Weiteren sind es auch schädliche Verhaltens-Gewohnheiten und Lebensstile reicherer Staaten, denen sich die Menschen in wirtschaftlich aufstrebenden Ländern häufig annähmen.

Dies ist vor allem bei der Ernährung zu erkennen. So könnte mehr als die Hälfte der Krebserkrankungen vermieden werden, wenn der aktuelle Wissensstand genau umgesetzt würde. Auch hierauf weist die IARC hin.

Regierungen müssen Krebsprävention vorantreiben

Auch muss die Regierung weltweit mehr für die Vermeidung von Krebs tun. Dies forderte die WHO zum Weltkrebstag. Nicht allein durch Behandlungen können die Flut an Neuerkrankungen zurückgedrängt werden. So müssen zudem die Gesetze zum Rauchen und zur Regulierung des Konsums von Alkohol und zuckerhaltigen Getränken verschärft werden.

Das heißt, die richtige Gesetzgebung kann gesundheitsbewussteres Verhalten fördern. So gab es bereits einige Maßnahmen, die geringe Erfolge erzielen konnten, wie höhere Steuern oder Werbeverbote. Auch wachsende Möglichkeiten für Vorsorgeuntersuchungen können weiterhelfen.

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