MMR-Impfung empfohlen: Masern kehren zurück

30. Januar 2014

Derzeit wird eine Impfung gegen Masern, die sogenannte MMR-Impfung (Mumps Masern Röteln) empfohlen. Seit 2002 hat die Zahl der Masern-Erkrankungen ihren höchsten Stand erreicht. In Bayern wurden im vergangenen Jahr 787 Fälle gemeldet. 

Dabei seien 90% der Fälle auf den Bereich Oberbayern zu begrenzen. Allein 306 Fälle sind im Stadtgebiet München zu verzeichnen. Als Beispiel dagegen zu halten, wäre die Statistik von 2012, wonach es in Bayern lediglich 70 Masern-Fälle gab. Das heißt, 10 Mal weniger als 2013.

Ansteckung mit Masern in Deutschland nimmt zu

Der erneute Anstieg der Masern-Fälle ist an sich angekündigt gewesen. Dennoch habe man nicht mit einem solch extremen Anstieg gerechnet. Eine umfassende Aufklärung ist in diesem Fall unabdingbar, vor allem seitens der Eltern.

Vor allem Österreich und Europa haben immer noch ein potentielles Problem mit den sogenannten gefährlichen Masern. Allein in Österreich gab es in den letzten zwölf Jahren rund 10.000 Erkrankungen sowie 16 Todesfälle bei Kindern. Derzeit läuft hier eine Masern-Impfkampagne.

MMR-Impfung: Masern Impfung empfohlen

Durch kostenlose Kinderimpfprogramme sollten Krankheiten wie Masern, Mumps und Röteln eigentlich „verbannt“ sein. Das Ganze wird auch als MMR-Impfstoff bezeichnet. Dies ist jedoch noch lange nicht der Fall. Unter anderem sei es wichtig, dass eine Impfung vollzogen wird, weil es sonst sehr schnell zu den Krankheiten kommen kann.

Unter anderem wird mit einer Dunkelziffer vom Faktor Zehn gerechnet. So ist allein in Bulgarien eine Krankheitswelle von 22.000 Fällen zu verzeichnen. In Frankreich, Deutschland und Italien lag die Zahl der Erkrankten im fünfstelligen Bereich.

Einziger Schutz gegen Masern: Impfung!

Wichtig ist, dass die Impfung eingenommen wird. Die MMR-Impfung ist das Einzige, was hilft. Die Erstimpfung sollte dabei b dem elften Lebensmonat erfolgen. Die zweite Impfung folgt dann bis zum Ende des zweiten Lebensjahres. Erst wenn eine sogenannte Durchimpfungsrate der Bevölkerung von 95 Prozent erreicht wird, kann ein Schutz im großen Sinne gewährleistet werden.

Eltern und Babys zählen zu der ersten Zielgruppe. Danach folgen üblicherweise die jungen Erwachsenen. Der Impfstoff, der mittlerweile auch bis zum 45. Lebensjahr angeboten wird, ist äußerst effektiv und vor allem gut verträglich.

Kein Grund zur Sorge

Eltern sollten bereits frühzeitig beginnen, ihre Kinder zu schützen und mit der Impfung zu beginnen. Nur so kann ein Langzeitschutz gewährleistet werden. Eltern stehen also in der Pflicht.

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