Statistik zu Herztoten in Ost und West

30. Januar 2014

Unterschiede zwischen Ost und West gibt es seit jeher. Auch hinsichtlich des Herzleidens gibt es hier einen Unterschied zu erkennen. So ist das Risiko, an einem Herzleiden zu sterben, in den ostdeutschen Bundesländern immer noch wesentlich höher, als im Westen. 

Das Herzleiden ist ein wichtiges Thema in Deutschland. Es gibt unterschiedliche Krankheiten, unterschiedliche Variationen und nicht immer eine individuelle Heilungsform. Dennoch wird immer wieder versucht, das Richtige zu finden, um den Menschen, die unter dem Herzleiden leiden, zu helfen.

Herzerkrankungen in Deutschland im Ost West Vergleich

Die Kluft zwischen den ost- und westdeutschen Bundesländern ist besonders hinsichtlich der Anzahl der Herztoten gravierend. So gibt es immer noch in Ostdeutschland mehr Herztote, als beispielsweise im Westen der Republik. Einzige Ausnahme bildet hiervon Berlin.

Die meisten Toten durch einen Herzinfarkt wurden laut einer Statistik in Sachsen-Anhalt bekannt gegeben. Hier kam es zu 104 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die wenigsten Herztoten gab es dagegen in Bremen, wo es insgesamt nur 35 Fälle gewesen sind. Dabei wurde bei der Statistik vom Jahr 2011 ausgegangen.

Ursachen der Risiken für Herzinfarkt

Diese regionalen Unterschiede der Herztoten in Ost- und Westdeutschland werden gemäß den Ärzten vor allem in der geringen Anzahl der zur Verfügung stehenden Kardiologen gesehen. Diese fehlen vor allem in strukturschwachen Gebieten. Auch ein schlechteres Gesundheitsbewusstsein und Wissenslücken können als mögliche Ursachen für diese Kluft zwischen Ost und West benannt werden.

Bessere Behandlung sorgt für weniger Herztote

Insgesamt gesehen, ist die Zahl der Herztoten in den letzten Jahren jedoch gesunken. So sterben deutliche weniger Menschen in Folge eines Herzinfarktes, als noch vor 30 Jahren. Im Jahre 2011 waren es bundesweit etwa 52.000 Menschen. Im Jahre 1980 waren es immerhin noch 92.800.

Gründe hierfür sind in der Verbesserung der Vorbeugung, Diagnostik und Therapie zu sehen, so sind sich die Ärzte einig. Des Weiteren spielt eine gesündere Lebensweise eine wichtige Rolle. Im Zuge der Modernisierung ist dies auch bei den Menschen einhergegangen. So gehört eine gesunde Lebensweise bei Vielen zum Alltag dazu.

Dennoch ist auch darauf hinzuweisen, dass immer noch ein Drittel der Erwachsenen zu wenig Sport treibe. Des Weiteren ist es immer noch ein Fehler, dass zu viele Menschen zu oft und zu lange zögern, wenn es um akute Herzprobleme geht. Ein Notarzt wird dann viel zu spät kontaktiert.

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